Flanderns schöne seiten // Ausgabe 07 04.07.2008



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Guillaume Bijl, Gent
Fiktive Wirklichkeit und wirkliche Fiktion
05. April – 06. Juli 2008


Seit Ende der 70er Jahre erkundet Guillaume Bijl die Grenzen zwischen Kunst und gesellschaftlicher Wirklichkeit. Er schöpft seine Inspiration aus der täglichen Realität, die ihn umgibt. Banale, manchmal selbst triviale Elemente sind Ausgangspunkt für seine Arbeit. Bijl rückt die Realität aus ihrem gewohnten Kontext in einen neutralen, unerwarteten Rahmen. So stellte er beispielsweise eine Pommesbude, eine Fahrschule und einen Supermarkt in verschiedenen Galerien als Kunstwerke aus. Dadurch wird der Betrachter gezwungen, eine andere Haltung dieser veränderten Realität gegenüber einzunehmen. Auch der umgekehrte Prozess, das platzieren von etwas Unrealem in der Realität, ist Teil seines Werkes.

Das Städtische Museum für Aktuelle Kunst, kurz S.M.A.K., zeigt erstmalig alle sechs Museen, die Bijl kreiert hat: u. a. das Bidetmuseum, das Lederhosenmuseum und das Museum der Geschichte der Erotik. Zusätzlich verwandelt Bijl das gesamte Erdgeschoss des Museums in eine seiner so genannten Transformations-Installationen.
Weitere Details
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Eintrittspreise Erwachsene 5 €
Ermäßigt 3,80 €
Kinder unter 12 Jahren gratis
Öffnungszeiten Di -So, 10 - 18h
montags geschlossen
Kategorie Ausstellung
Tel 0032 - 9 - 221 17 03
Fax 0032 - 9 - 221 71 09
E-Mail museum.smak@gent.be
Internet www.smak.be
Veranstaltungsort S.M.A.K.
Citadelpark
9000 Gent
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