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Büßerprozession
Veurne, Provinz Westflandern
Die Bußprozession von Veurne geht zurück bis ins frühe 17. Jahrhundert. Im Jahr 1637 gründete Jakob Clou, ein Mönch der örtlichen St. Niklaasabtei, die „Sodalität des gekreuzigten Heilands“. Diese Laienbruderschaft war u. a. dafür zuständig, jedes Jahr den gerade erst eingerichteten Fastenkreuzweg zu organisieren.
Im Jahr 1644 organisierten die Veurner Kapuziner eine Prozession, um von der Pest verschont zu bleiben. Etwa 40 Mitglieder der Sodalität nahmen daran teil. Zwei Jahre später ergriff die Sodalität selbst die Initiative, um eine Bußprozession zu organisieren. Die Büßer waren in eine grobe Büßerkutte gekleidet und zogen mit einem schweren Kreuz auf den Schultern durch die Straßen von Veurne.
Um das Jahr 1700 herum erschienen die ersten Heiligenbilder, die von Fußgruppen getragen wurden. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Szenen aus der Bibel hinzu, so dass die heutige Prozession sehr lebendig sowohl das Alte als auch das Neue Testament abbildet. Höhepunkt ist die Darstellung vom Leiden und Tod Christi, auf dessen Spuren sich Hunderte anonymer Büßer begeben. |
| Weitere Details |
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| Adresse |
Straßen in der Innenstadt von Veurne |
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| Lokalität |
Veurne |
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| Tel |
0032 - (0)58 - 31 26 61 |
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| E-Mail |
info@boeteprocessie.be |
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| Internet |
www.boeteprocessie.be |
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| Datum: |
Jährlich am letzten Sonntag im Juli 2008: 27. Juli 2008 |
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