Flanderns schöne seiten // Ausgabe 02 04.02.2012



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 HOME  /// 06 Die Tradition erleben // Surrealismus 
Surrealismus
Belgische Avantgarde
Belgien und besonders Brüssel sind unweigerlich mit dem Surrealismus verbunden. Werke berühmter belgischer Surrealisten können in den Sälen der Königlichen Museen der Schönen Künste bewundert werden. Kneipen wie „Het Bloemmeke van Goudpapier“, in den 20er Jahren das Hauptquartier der belgischen Surrealisten, oder „Le Greenwich“, wo Magritte früher Schach spielte, laden auf ein Bier ein. Vielleicht möchten Sie auch sehen, wie der große Meister gelebt hat? Dann entdecken Sie sein Wohnhaus mit integriertem Museum. In den Küstenorten Oostende und St. Idesbald können Sie sich auf die Spuren von James Ensor und Paul Delvaux begeben.

In Belgien entwickelte sich der Surrealismus in den Jahren 1925 bis 1930. Das Hauptanliegen des Surrealismus war es, herkömmliche Erfahrungs-, Denk- und Sehgewohnheiten zu erschüttern und Wirklichkeit mit Traum zu vermischen. Dies gelang meist dadurch, dass die Künstler zwar realistische Darstellungen von Gegenständen malten, diese aber in einen ungewohnten Zusammenhang stellten und ihnen somit eine fremdartige Anmutung verliehen.
  Ensor
  Magritte
  Delvaux
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