Flanderns schöne seiten // Ausgabe 07 20.07.2008



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Jan Van Eyk
Erschaffer des „Genter Altars“

Jan van Eyck (geb. ca. 1390 in Masseik – gest. 1441 in Brügge) ist zweifelsohne der wichtigste Maler der Flämischen Primitiven. Mit seiner vollendeten Technik und seinem Sinn für den Naturalismus revolutionierte er die Landschafts- und Portraitmalerei.

Über seine Jugend im flämischen Limburg und welchen Beruf er ursprünglich erlernte, ist nichts bekannt. Es wird vermutet, dass er als Buchmaler tätig war. 1425 ging van Eyck als Hofmaler und Kammerdiener an den Hof Philip des Guten in Lille, wo er viele Jahre blieb. Neben der Malerei entwarf er höfische Kleidung, Schmuck für Zeremonien, Festlichkeiten und Turniere und bemalte Schilder, Banner und Statuen. Darüber hinaus wurde er ebenfalls mit diplomatischen Aufgaben betraut, die ihn u. a. nach Portugal und Spanien führten.

Nach seiner Hochzeit im Jahr 1433 ließ er sich in Brügge nieder. Er begann, auch private Aufträge anzunehmen. So schuf er u. a. für die Stadt Brügge sechs vergoldete Statuen, die für die Fassade des Rathauses vorgesehen waren. Van Eyck starb mit 51 Jahren in Brügge und wurde in der Kirche St. Donatian beerdigt.

Sein wohl bekanntestes Werk ist der Genter Altar, welcher noch heute in der St.-Baafs-Kathedrale in Gent zu bewundern ist, und welchen er zusammen mit seinem älteren Bruder Hubert schuf. Das Polyptychon ist ein Meisterwerk der Feinmalerei und das größte bekannte Werk der altniederländischen Malerei. Weitere Werke van Eycks finden sich im Groeningemuseum in Brügge und im Königlichen Museum für Schöne Künste in Antwerpen.
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