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Van Dyck
Rubens Schüler
Antoon van Dyck (geb.1599 in Antwerpen – gest. 1641 in London) war hauptsächlich auf die Porträtmalerei spezialisiert. Sein Handwerk erlernte er bei keinem geringeren als Peter Paul Rubens, zu dessen Lieblingsschülern er zählte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Van Dyck wie sein Lehrherr Rubens zu den größten Barockmalern der südlichen Niederlande gezählt wird.
In seinem Malstil anfänglich noch stark durch Rubens beeinflusst, ließ er sich später während eines mehrjährigen Italienaufenthalts durch Titian inspirieren, was ihm im Jahr 1632 eine Stellung als „erster Maler im Dienste seiner Majestät“ am Hofe des englischen Königs Charles I. bescherte. Dieser war ein großer Bewunderer Titians und sah in Van Dyck den Erben des italienischen Künstlers. Nur ein halbes Jahr nach seiner Ankunft in England wurde er bereits zum Ritter geschlagen.
Während seiner Zeit in England übte er auch einen sehr starken Einfluss auf die englische Porträtmalerei aus. Mit nur 42 Jahren, ein Jahr nach Rubens, verstarb van Dyck in London. Sein Grab befindet sich in der St.-Pauls-Cathedral.
Die größte Sammlung van Dycks innerhalb Flanderns ist im Königlichen Museum für Schöne Künste in Antwerpen zu sehen. Aber auch das Museum für Schöne Künste in Gent verfügt über einige wichtige Werke, wie z.B. „Jupiter und Antiope“. |
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